TRAUER-RETREAT

"IN TRAUERMUT VERBUNDEN" I 26. & 27.9.2026 I DRESDEN


Du funktionierst nur noch. Und innen bist du wie taub.

Ein Wochenende für trauernde Frauen, die nicht länger nur funktionieren, sondern wieder fühlen und einen eigenen Weg finden wollen, mit ihrer Trauer zu leben.

Wenn du das hier liest, bist du wahrscheinlich an einem Punkt, den kaum jemand von außen sieht.

Du hast dich mit deiner Trauer beschäftigt. Du hast gelesen, ausgehalten, funktioniert. Von außen läuft alles.

Und trotzdem: Innen sind die Reserven leer. Und da ist noch etwas, das mehr ist als müde zu sein: Du bist wie taub. Du fühlst kaum noch etwas richtig. Das Funktionieren trägt dich durch den Tag – aber es ist auch eine Art, dem Fühlen auszuweichen.

Du weißt das längst. Und genau das willst du nicht mehr: dir selbst ständig ausweichen. Du willst wieder fühlen.

Abends, wenn nichts mehr zu erledigen ist und niemand mehr etwas von dir will, kommt das, wofür tagsüber kein Platz war – und du füllst die Zeit lieber, als es zu spüren.

Vielleicht kennst du die Sätze, mit denen du dich vertröstest:

  • "Ich bin noch nicht bereit."
  • "Es ist gerade nicht der richtige Zeitpunkt."
  • "Ich halte das schon noch aus."

Und gleichzeitig weißt du: So soll dein Leben nicht weitergehen. 
Dieses Retreat ist für genau diesen Punkt gemacht.


Kein Wochenende zum Wohlfühlen. Ein Wendepunkt. 

Viele Angebote rund um Trauer trösten. Sie nehmen Druck. Sie sagen dir, dass du so fühlen darfst. Das ist wichtig – und trotzdem bewegt es nichts, wenn du innerlich feststeckst.

Was du jetzt brauchst, ist keine weitere Erlaubnis. Sondern jemand, der mit dir weitergeht.

Dieses Retreat ist kein Ort zum Verweilen. Es sind zwei Tage, an denen du deiner Trauer nicht länger ausweichst, sondern ihr begegnest – geführt, nicht allein.

Nicht weg vom Schmerz. Hindurch – bis du spürst: Ich komme hier durch. Und ich finde meinen eigenen Weg.


Für wen dieses Retreat ist

Dieses Wochenende ist für dich, wenn du dich hier wiedererkennst:

  • Du funktionierst im Alltag – und innen bist du erschöpft.
  • Du bist wie taub – du fühlst kaum noch was richtig.
  • Dein Umfeld meint es gut und versteht dich trotzdem nicht.
  • Manchmal weißt du nicht mehr richtig, wofür du eigentlich noch lebst – jetzt, wo dieser eine Mensch nicht mehr da ist.
  • Du hast schon einiges versucht – aber nichts davon hat dich wirklich getragen.
  • Du bist bereit, deinen Trauerweg in die Hand zu nehmen, statt zu warten, dass er sich von selbst verändert.

Nicht das Richtige ist dieses Retreat, wenn du aktuell vor allem Ablenkung suchst, dein Verlust ganz frisch ist oder du hoffst, dass sich deine Trauer "von selbst" auflöst.


Was sich durch dieses Wochenende verändern kann

In einem klaren, geschützten Rahmen:

  • verstehst du dich selbst ein Stück besser – und erkennst, was der Verlust in dir verändert hat.
  • kannst du annehmen, wer du heute bist – statt weiter zu versuchen, die Frau zurückzuholen, die du vor dem Verlust warst.
  • findest du Orientierung, wo bisher dasselbe Gedankenkreisen war.
  • erlebst du Verbundenheit ohne Vergleichen.
  • findest du eine Form, die Verbindung zu dem Menschen, den du verloren hast, bewusst und lebendig zu halten – eine, die bleibt.
  • nimmst du konkrete Impulse mit, die dich im Alltag tragen.

Vielleicht ist es der erste Abend, an dem du das, was hochkommt, nicht wegdrücken musst. Der erste Moment Freude, den du dir nicht sofort wieder verbietest. Der Unterschied zwischen Überleben und Leben, den du auf einmal wieder spürst.

Trauer wird danach nicht weg sein. Aber sie arbeitet nicht mehr gegen dich.


Was Trauermut hier bedeutet

Trauermut heißt nicht, stark zu sein. Stark warst du lange genug.

Trauermut heißt: ehrlich genug zu sein, um nicht länger zu warten. Denn der mutigste Schritt in der Trauer ist nicht, immer weiter auszuhalten. Es ist das Hinschauen.

Dieses Retreat hilft dir, genau diesen Mut zu finden – nicht durch Druck, sondern durch Klarheit und Halt. Dahinter steht mein Trauermut-Modell: kein Konzept zum Nachdenken, sondern ein erprobter Weg, an dem wir uns die zwei Tage entlangbewegen – Schritt für Schritt, in deinem Tempo.


Das Retreat auf einen Blick

  • Ort: Dresden 
  • Zeiten: Samstag, 26.9.26 (10 - 19 Uhr) & Sonntag, 27.9.26 (9 - 17 Uhr) 
  • Kleine, geschützte Gruppe – maximal 6 Frauen
  • Begleitung auf Basis meines Trauermut-Modells
  • Begleitete Gesprächsrunden, heilsames Schreiben & ein berührendes Erinnerungsritual
  • Kreative Reflexion, Vision-Board-Arbeit & Ausdrucksmalen
  • Trauer-Retreat-Workbook, mit dem wir während der zwei Tage arbeiten
  • Zum Mitnehmen für die Zeit danach: das gedruckte Workbook "Dein Trauer-Reset" & mein Erinnerungsalbum "Im Herzen Vieler"
  • Gemeinsame Mahlzeiten und bewusste Pausen – Zeit für Austausch wie für Rückzug
  • 1 persönliche Nach-Coaching-Session, damit das Erlebte in deinen Alltag findet

Warum ich dieses Retreat führe

Als ich meinen Mann verlor, war unser Sohn neun Monate alt. Ich weiß, wie es ist, nach außen zu funktionieren, während innen alles zerbricht. Und ich weiß, dass danach wieder ein Leben möglich ist – anders, aber gut.

Ich begleite dich also nicht nur als Trauerwegbegleiterin. Sondern als Frau, die die Sprachlosigkeit kennt. Das Funktionieren. Die Sehnsucht danach, dass endlich jemand wirklich versteht.

Ich halte Räume, in denen nichts beschönigt wird – und genau deshalb kommt etwas in Bewegung. Ich weiß, wann Hinsehen trägt, wann es zu viel wird, und wann der nächste Schritt möglich ist.

Das ist der Unterschied: Ich halte dir nicht nur den Raum. Ich gehe mit dir weiter.

Stimmen von Teilnehmerinnen

"Du hast einen Raum geöffnet, in dem jede sein durfte, wie sie im Moment war. Austausch und Fühlen fanden ebenso Platz wie Erinnerungen, Zweifel und unausgesprochene Gedanken. Ich erlaube mir meine Trauer. Ich erlaube mir alle Gefühle. Ich erlaube mir eine farbenfrohe Zukunft." – Elisabeth 

"Dieser Raum für mich und meine Trauer hat mir einen Funken Kraft und Stärke zurückgegeben. Ich war nach dem Wochenende erschöpft – und gleichzeitig so viel stärker, als ich es lange gespürt hatte." – Christine

"Nach dem Wochenende war meine innere Unruhe deutlich ruhiger geworden. Ich durfte erfahren, dass ich mit meiner Trauer richtig bin und meinen eigenen Weg gehen darf. Die Verbundenheit unter den Teilnehmerinnen hat mich tief berührt." – Géraldine 

Dein nächster Schritt

Dieses Retreat beginnt nicht mit der Buchung. Es beginnt mit einem ehrlichen Gespräch.

Das Kennenlerngespräch ist kein Verkaufsgespräch. Es ist der Moment, in dem wir gemeinsam schauen:

  • wo du auf deinem Trauerweg gerade stehst,
  • ob dieses Retreat jetzt der richtige Schritt für dich ist,
  • und ob ich die richtige Begleiterin für dich bin.

Du legst dich zu nichts fest. Du kommst erstmal ins Gespräch.

Zum Schluss

Nichts zu ändern ist auch eine Entscheidung. Nur eine, die dich dort hält, wo du eigentlich nicht bleiben willst – und die Erfahrung zeigt: Wer im dritten Jahr wartet, steht im vierten oft noch am selben Punkt.

Wenn diese Worte dich nicht nur berühren, sondern innerlich aufrichten, dann nimm das ernst.

Trauermut beginnt hier.


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